Der Anfang: Wie alles begann, um an einen Kleingarten zu kommen
Anfang 2020 hatte ich das Glück durch private Kontakte an mein neues Hobby zu kommen. Einen Kleingarten ...
Das gestaltete sich damals völlig easy. Das Vereinsleben lag brach, nur - gefühlt - eine handvoll Leute hatte noch etwas Interesse am Hegen und Pflegen ihrer gepachteten Parzellen oder der Fortführung des Vereins. Der Rest des Vereins war kurz vor klinisch tot.
Damit eine Wiederbelebung des Kleingartenvereins möglich werden konnte, habe ich mich dazu entschlossen, hier mit einzusteigen. Es kam mir wie eine gute Idee vor, zumal ich dann mit meiner Familie etwas Sinnvolles unternehmen konnte, was den finanziellen und den zeitlichen Rahmen nicht sprengen sollte. (Urlaube waren damals schon teuer, da ist ein eigener Garten eine gute Alternative, um trotzdem etwas Spaß haben zu können, so dachte ich damals. Es sollte ein wenig anders als gedacht kommen ... )
Nachdem ich mir eine Parzelle ausgesucht hatte, bemerkte ich die geringe Größe derselben. Da die zweite Parzelle gleich nebenan, die auch frei und wild war, mir dann zusätzliche Gestaltungsfreiräume bescheren sollte, übernahm ich diese halt gleich mit.
Tja, der Verein brauchte Einnahmen, also übernahm ich dann zusätzlich eine dritte Parzelle, gleich neben der zweiten Parzelle. Da es noch kurz vor der beginnenden Corona-Zeit in Deutschland war (zumindest bis die ganzen Sperren eintraten), hatte scheinbar niemand Lust auf Kleingarten, Verein und Geselligkeit. Wie schon gesagt, der Kleingartenverein war brachliegend. Es musste angepackt werden, damit es wieder voran gehen konnte. Das ist von vielen Menschen nicht mehr leistbar, zusätzlich nach der Arbeit sich auch noch um verwilderte Grundstücke zu kümmern. Zumal die elektronischen Medien und Geräte sicherlich einen guten Beitrag dazu leisten, solche Sachen gar nicht mehr als Hobby in Betracht zu ziehen.
Demnächst mehr ...